BCT-Touristik

Tibet Studienreisen

Tibet Intensiv 24 Tage

Tibet Studienreise und Himalaya Reisen

Tibet Intensiv 24 Tage


Hightlights dieser Reise

Hauptstadt Lhasa
Nam-Tso See
Potala Palast in Lhasa
Königsgräber Tsedang
Überlandfahrt über die
Himalayapässe
Mount Everest & Basislager des Mount Everest
Fahrt mit der Tibetbahn

Tibet Studienreise und Himalaya Reisen Impressionen

Reiseroute

Reiseroute Tibet Intensiv

Programm

1. Tag: Abflug von Frankfurt nach Chengdu

Ihre Reise beginnt am Frankfurter Flughafen und führt Sie nach einem etwa zehnstündigen Flug in das chinesische Chengdu, wo Sie am Morgen des folgenden Tages ankommen.

2. Tag: Pandas in Chengdu

Nach der Ankunft in Chengdu fahren Sie erst einmal zum Hotel. Anschließend brechen Sie zu Ihrem ersten Programmpunkt auf – der Panda Aufzuchtstation in Chengdu. Diese Station beheimatet neben den Pandas auch weitere gefährdete Tierarten. Gegründet wurde die Einrichtung 1987 mit sechs Großen Pandas, die in der Wildnis gerettet wurden. Die Forschungsstation besitzt die größte Population an künstlich gezüchteten Pandas weltweit. Im Jahr 2015 lag sie bei 115 Tieren.

Traditionelle Straße Jinli

Am Abend besuchen Sie die Jinli Altstraße in Chengdu. Sie wurde ursprünglich als Geschäftsstraße 221 n.Chr. erbaut und später rekonstruiert.

Entlang der sehr belebten Straße finden sich heute Gebäude im Stil der Qing-Dynastie und auch die Mitarbeiter und Inhaber der Läden tragen nach wie vor Kleidung wie vor 2000 Jahren, so dass man sich auf der 350m langen Straße wie in die Vergangenheit versetzt fühlt. Freunde der Sichuan - Küche finden hier viele berühmte lokale Gerichte wie Mapo Doufu.

"Hotpot" - typisch chinesisches Fondue

Ein kulinarisches Highlight erwartet Sie an diesem Abend mit dem für China typischen Feuertopf. Bereits im 5. Jahrhundert fand diese traditionelle Zubereitungsart zu ihrer ersten dokumentierten Erwähnung.

Ähnlich dem in europäischen Ländern bekannten Fondue befindet sich beim Hotpot ein meist metallischer speziell ausgeformter Topf mit heißer Brühe in der Mitte des Tisches. Gegart werden darin direkt am Tisch dünne Fleischscheiben, Blattgemüse, Fisch und Meeresfrüchte aber auch Wan Tan oder Pilze, die dann mit Soße gegessen werden. Während die ursprünglichen Absichten Sparen durch Zusammenwerfen verschiedener Reste und die schnelle Zubereitung waren, erfreut sich der Hotpot heute durch alle Bevölkerungsschichten großer Beliebtheit.

3. Tag: Qingcheng Berg & Dujiangyan Deich des UNESCO Weltkulturerbes

Bevor wir weiter nach Tibet reisen, erwartet uns noch ein spannendes und vielfältiges Tagesprogramm in der Nähe von Chengdu.

Das erste Ziel dieses Tages ist der um 1980 als Ausflugsziel erschlossene bedeutende Klosterberg Qingcheng. Er galt einst als friedlichster Ort der Welt. Heute gehört er zu den beliebtesten Ausflugszielen dieser Gegend. Nicht zuletzt auch deshalb, weil der Animationsfilm „Kung Fu Panda“ diesen als Vorlage nutzte. Hier trifft atemberaubend schöne Natur auf viel Trubel mit Kirmes und Tierrutschen. Besucher berichten, dass man sich wie in ein Gemälde versetzt fühlt. Der vordere Berg bietet Kulturattraktionen wie verschiedene Klöster und Tempel, der hintere Berg traumhafte unberührte Natur. Beim Aufstieg zum Gipfelkloster kann man auf etwa 4 Wegstunden bei Überwinden von etwa 900 Höhenmetern die Ruhe genießen oder auf bequemerem Weg mit der Gondel die Höhen erklimmen wie einst „Himmelsmeister“ Zhongdaoling, der hier als Unsterblicher in den Himmel aufgestiegen sein soll.

Malerisch am Fuße des Qingcheng Berges gelegen, befindet sich der Yuecheng See, den man mit einer Fähre überqueren kann, bevor man mit der Seilbahn den Berggipfel erklimmt, desweiteren startet hier der abenteuerliche Aufstieg zu Fuß über die Ningcui - Brücke und vorbei an atemberaubenden Höhlen. Von hier aus besuchen Sie weitere Highlights des Qingcheng Berges wie den Shangqing und den Jianfu Palast.

Shangqing & Jianfu Palast

Der Shangqing Palast ist ein taoistischer Tempel, der am Qingcheng-Berg auf einer Höhe von 1.600m liegt. Der Tempel existiert seit der Jin-Dynastie, verfiel aber mit der Zeit. Wieder aufgebaut wurde er erst in der Tang-Dynastie. In der Ming-Dynastie wurde er komplett durch Feuer zerstört. Das aktuelle Gebäude ist in der Qing-Dynastie (1862-1874) wieder errichtet worden. Besichtigt werden können im Shangqing Palast zur Zeit die Laojun Halle, die Sanqing Halle, die Daodejing Halle, die Wenwu Halle und die Yuhuang Halle.

Der Jianfu Palast oder Tempel zur Erschaffung des Glücks ist ein daoistischer Tempel am Fuße des Qingcheng Berges, der sich mit seinen dunkelroten Mauern anmutig an den Berg schmiegt. Unter breiten Bäumen, die sich beschützend über dem Gebäude ausbreiten, geht es in die Hallen, die mit Kerzenlicht und dem Duft von Räucherstäbchen eine ganz eigene friedliche Aura schaffen.

Laoju Turm & Tian Shi Dong Tempel

Weitere Sehenswürdigkeiten dieser Gegend sind der Laoju Turm und der Tian Shi Dong Tempel.

Auf dem Gipfel des Quincheng-Berges in 1600 Metern Höhe thront der Laojun Turm oder Pavillion des Flussblicks, ein pagodenartiger Bau aus dem Jahr 1992 mit traumhaftem Ausblick.

Das Tianshi Dong ist als großes Kloster sicherlich einer der wichtigsten Anlaufpunkte bei der Wanderung durch die Klosterberge. In dem auch als Grotte des Himmelsmeisters bekannten daoistischen Tempel praktizierte einst der Himmelsmeister Zhang Daoling. Vom Qingcheng Berg geht es anschließend weiter zum Dujiangyan Deich.

Dujiangyan Deich

Das bereits 256 v. Chr. fertiggestellte Bewässerungssystem wurde nach Vorgaben des lokalen Gouverneur Li Bing erbaut, um vor allem die Chengdu-Ebene und das Sichuan-Becken vor Überschwemmungen zu schützen.

Und auch nach mehr als 2000 Jahren kontrolliert das imposante Wasserbauprojekt die gefährlichen Wasserläufe. Ziel ist es einerseits die Bewässerung von Ackerflächen zu garantieren, aber gleichermaßen weite Gebiete bei sintflutartigen Wassermassen vor katastrophalen Überschwemmungen zu schützen. Hierzu hat man drei Bereiche unterteilt (Yuzui Level (der Fischmund – Deich), Feishayan (das Fliegende Sandwehr) und Baopingkou (der Flaschenhals - Kanal)). Das nebenbei noch mehrere tausend Megawatt produzierende Kraftwerk ist auf jeden Fall eine imposante Erscheinung.

4. Tag: Nyingchi

Heute fliegen Sie zunächst von Chengdu aus nach Nyingchi, das auch als tibetische Schweiz bekannt ist. Auf dem Weg zum Hotel können Sie bereits die tibetische Landschaft auf sich wirken lassen, die mit ihren hohen Bergen und quirligen Flüssen an Ihnen vorbeizieht.

In Nyingchi werden Sie sich anschließend auf eine Stadttour begeben, währenddessen Sie den Zypressen Park sowie das Lamaling Kloster besichtigen.

Nyingchi Zypressen Park

Der Park befindet sich in der Gemeinde Bayi in Nyingchi. Er wurde 2001 für Besucher geöffnet und enthält auf 200.000 Quadratmetern viele außergewöhnliche Bäume und besonders riesige alte Zypressen mit gewaltigen Stämmen. Die größte von ihnen ist über 2.500 Jahre alt, fünfzig Meter hoch und hat einen Stammdurchmesser von fast sechs Metern. Die Tibeter nennen sie ehrfürchtig "König der Zypressen". Sie ist ihnen heilig und wird jährlich von vielen Pilgern besucht.

Lamaling Kloster

Das Kloster Lamaling liegt in der Region Kongpo in der Stadt Nyingchi. Es war der Sitz des 1987 verstorbenen Oberhauptes der Nyingma-Schule des tibetischen Buddhismus, des 2. Düdjom Rinpoche und gehört auch heute noch der Nyingmapa-Sekte (genannt Rote Sekte). Sie steht in der Tradition der uralten tibetischen Bön-Religion, die noch viele Naturgeister kennt und respektiert.

5. Tag: BsumTso See

Am heutigen Tag machen Sie einen Ausflug zum Bsum Tso See (auch Basum See) und besuchen unterwegs die Nyingchi Xiuba Burg.

Der Basum See im Bezirk Nyingchi ist 15 Kilometer lang und 2,5 Kilometer breit. Er liegt in einem tief eingeschnittenen Tal, aber immer noch 3.500 Meter hoch und ist von schneebedeckten Bergen umgeben. Sein grünlich schimmerndes Wasser ist glasklar. Auch der Basum ist für die Tibeter von religiöser Bedeutung. Auf einer kleinen Insel in der Mitte des Sees befindet sich ein Kloster der Nyingmapa-Sekte.

Nyingchi Xiuba Burg

In Gongbo'gyamda gibt es mehrere uralte Burgen, Säulenbauten aus Steinen und Holzplatten und einige unvollständige Mauerabschnitte. Ihre Entstehungszeit und ihr Zweck sind bis heute ein Rätsel der Geschichte. Forscher nehmen an, dass sie die Überbleibsel eines Feldzuges des im 7 Jahrhundert regierenden 33. tibetischen König Songtsen Gambo sein könnten. Andere gehen eher davon aus, es seien Verteidigungsanlagen aus der Yuan-Dynastie oder Feuertürme aus der Qing-Dynastie.

6. Tag: Muru Kloster & Ramoche Kloster in Lhasa

An diesem Tag fahren Sie zunächst vom Bsum Tso See nach Lhasa, wo Sie das Ramoche Kloster und das Muru Kloster besichtigen. Alternativ haben Sie die Möglichkeit, den Tag individuell nach Ihren eigenen Vorstellungen in Lhasa zu gestalten.

Ramoche Kloster

Das Ramoche Kloster liegt in Lhasa am Rande der Altstadt. Die kleine Tempelanlage stammt aus dem 7.Jahrhundert. Die Gemahlin des Königs Songtsen Gambo, Prinzessin Wengcheng ließ sie erbauen. Im Ramoche Tempel befindet sich eine Statue des Shakyamuni als jungen Mann, die chinesische Prinzessin brachte sie einst als Mitgift mit nach Tibet. Während der Kulturrevolution zerbrach die Statue in zwei Teile, einer davon landete auf einer Schutthalde und konnte nur per Zufall gerettet und restauriert werden.

Muru Kloster

Das kleine Muru Kloster liegt in Lhasa ganz in der Nähe des Jokhang Klosters und ist vermutlich noch älter als dieses. Es stammt aus der Zeit des Tubo-Königreiches, als Tibet sehr mächtig und einflussreich war und den Weinbau, die Papier- und Tinte-Herstellung einführte. Die Tibeter verehren das Muru Kloster sehr. Hier befindet sich die einzige Sutra-Druckerei Tibets, die noch mit antikem Holzdruck arbeitet. Der größte Schatz des Klosters sind 128.000 Holzschnitte für die Sutras.

7.Tag: Jokhang – Tempel & Sera Kloster

Heute stehen einige Sehenswürdigkeiten in Lhasa auf dem Programm. Zunächst besuchen Sie den Barkhormarkt, bevor es weiter zum Jokhang Tempel und zum Sera Kloster geht.

Barkhormarkt

Der Barkhormarkt befindet sich auf einer ringförmigen Marktstraße, die den Jokhang-Tempel umschließt und sehr viele Waren aus dem Nahen Osten anbietet wie Gewürze, Kleidung, Süßigkeiten mit Honig versetzt usw.

Nachdem die Bauarbeiten am Tempel abgeschlossen waren, blühte die Straße auf und ist heute eine der bedeutendsten von Lhasa. Der jetzige Marktplatz maß eine Länge von 500 Metern, noch dazu führt ein Pilgerweg quer durch das Gelände. Heute ist der Marktplatz durch sein quirliges Treiben und die vielen verschiedenen Waren wie Sättel, Decken, Teppiche, Bilder von Lamas und Metalltruhen beliebt bei Einheimischen und Besuchern.

Jokhang Tempel

Als bedeutend, heilig und ein architektonisches Meisterwerk wird der Jokhang Tempel in Lhasa bezeichnet. Viele Pilger und Heilige kommen hierher und verbeugen sich vor den riesigen Tempeltüren. Denn dort ist ihre Pilgerreise zu Ende und sie verbeugen sich damit vor Gott und ihrer Religion. Der Eingang führt in einen offenen Vorhof, der oft für Zeremonien der Heiligen genutzt wird. An einer Wand leuchten kleine Butterlampen, die das muntere Treiben nur noch unterstützen. Es ist ein heiliger und ruhiger Platz, wo die Seele ihren Einklang mit dem Körper finden kann. Im Inneren des Jokhang Tempels gibt es zahlreiche Statuen, sowie kleine Kapellen. Die bedeutendste des gesamten Tempels ist Jowo Shakyamuni. Vom Dach des Tempels hat man einen wunderbaren Ausblick auf die nähere Umgebung und auf einen heiligen Pfad.

Sera Kloster - wichtiger Pilgerort

Das Sera Kloster ist ein Pilgerort für Heilige und liegt nur 4 km von Lhasa entfernt, direkt unterhalb einer Einsiedlerei.

Es ist wichtig die Gebäude in Tibet im Uhrzeigersinn zu umrunden, denn so sieht man auch die Kapellen in der richtigen Reihenfolge. Das prunkvollste Gebäude vom Sera Kloster liegt auf einem Hügel und wird Tsokchen genannt. Hier befindet sich unter anderem das Bild des Gründervaters Sakya Yeshe. Dies ist eine Kopie des eigentlichen Gründervaters, der bis heute in der Fakultät Sera Ngag Pa liegt. Beliebt ist auch der Disputationshof, der vor allem um 15:30 Uhr sehenswert ist, wenn sich die Mönche hier versammeln und beten.

8. Tag: Potala – Palast & Norbulingka Sommerpalast

Auf dem Programm stehen an diesem Tag ein Besuch des Potala Palastes, des Norbulingka Sommerpalastes und des Tibet Museums.

Potala Palast - der Berg ruft

Als ehemaliger Regierungssitz in der tibetanischen Hauptstadt thront der Potala Palast hoch oben auf dem Roten Berg. Von hier aus hat man eine wunderbare Aussicht über die Stadt. Die wichtigsten Räume des Palastes sind die privaten Gemächer des Dalai Lama. Im Garten vor dem Palast befinden sich Mönchszellen - die Unterkünfte der Heiligen und Geschäfte, die Souvenirs anbieten. Die schönste Kapelle liegt im Obergeschoss und nennt sich Maitreya. Sie ist bekannt für zahlreiche Skulpturen in ihrem Inneren, sowie wertvolle Schnitzereien. Ebenfalls im Obergeschoss liegt die Lokeshvara Kapelle, die als älteste und heiligste des gesamten Palastes gilt. Der Palast dient als Ruhestätte für mehrere Dalai Lamas.

Norbulingka Sommerpalast - das Sommerhaus von Dalai Lama

Im Westen der Stadt Lhasa liegt der Sommerpalast des Dalai Lama, der auch als Juwelenpark bezeichnet wird. Hier gibt es einen vierzig Hektar großen Park für Spaziergänge, der früher als Erholungsgebiet genutzt wurde. Sehenswert im Palast sind das Audienzzimmer, die Meditationskammer, sowie das Schlafzimmer und die Eingangshalle mit dem golden verzierten Thron des Dalai Lama. Auch die Räume der Mutter mit ihren Wandmalereien sollten bei einem Rundgang besichtigt werden. Die Parks sind mit wunderschönen Blumen dekoriert und bieten Ruhe und Frieden. Vor allem im Sommer laden die Gärten und Parks um die Paläste zu einem ausgedehnten Spaziergang ein.

Tibet – Museum: nostalgisch und zentral gelegen

Das Tibet Museum in der Hauptstadt bietet jede Menge Reliquien und Kunstwerke aus der Vergangenheit des Landes. Wunderschöne und golden verzierte Räume mit Funden aus vergangenen Zeiten warten hier auf Sie. Das Museum befindet sich direkt neben dem Schloss Greyerz. Malereien, Kashmir und vergoldete Artefakte stehen hier im Mittelpunkt einer sehr alten Geschichte. Die Leidenschaft des Landes ist auf das Museum übertragen worden und viele alte Bräuche, wunderschöne goldene Kronen und prunkvolle Artefakte wurden hier für eine Ausstellung zusammengetragen. Auch zahlreiche Buddhas gehören zu den präsentierten Ausstellungsstücken.

9. Tag: Drepung Kloster & Palhalupuk Tempel

Heute erleben Sie erneut tibetische Geschichte aus erster Hand bei einem Ausflug zum Drepung Kloster, zum Palhalupuk Tempel und lassen Sie den Tag bei einem Spaziergang auf dem Potalapalastplatz noch einmal Revue passieren.

Drepung Kloster

Das Kloster Drepung liegt in der Nähe von Lhasa, etwa 10 Kilometer westlich der Stadt. Es war zeitweise die größte Klosterstadt der Welt, hier lebten an die 10.000 Mönche der Gelug Sekte. Gegründet wurde Drepung 1416 von Jamyang Choje, einem Schüler von Tsongkhapa. Zum Kloster gehört der 1530 erbaute Gandenpalast, der bis 1691 der Wohnsitz der geistigen Oberhäupter Tibets war. Die größte Attraktion des Klosters ist die riesige Hauptversammlungshalle Tsokchen, deren Dach von mehr als 180 geschnitzten Holzsäulen gestützt wird. Sie ist reich ausgemalt und enthält eine riesige Maitreya-Figur, die bis ins Obergeschoss aufragt.

Palhalupuk Tempel

Dieser Tempel liegt gegenüber des Potala Palastes am Fuße des Chakpori-Hügels. Er ist klein und allgemein wenig beachtet, aber sehr hübsch und wurde im 7. Jahrhundert erbaut. Seine Wände sind mit bemalten Steinreliefs geschmückt, die Buddhas und Bothisattvas darstellen. Davor stehen gefüllten Opferschalen. Nur eine Handvoll Mönche pflegt heute noch die uralte Tempelanlage.

Spaziergang auf dem Potala Palastplatz

Nachdem Sie schon am vorigen Tag das Innere des Potala-Palastes besichtigt haben, haben Sie heute bei einem Spaziergang über den Platz vor dem Palast die Möglichkeit, ein paar eindrucksvolle Schnappschüsse für Ihr Fotoalbum zu machen. Ein Spaziergang über den Palastplatz ist ein einzigartiges Erlebnis. Das riesige 13-stöckige Gebäude mit seinen mehr als 1000 Räumen wirkt von hier aus besonders imposant. Jeden Abend werden auf dem Platz Wasserspiele mit Beleuchtung und Musik aufgeführt.

10. Tag: Samye Kloster

Dorje Drak Kloster

Das Dorje Drak Kloster liegt in Gongkar am Fluss Yarlung Tsangpo (Brahmaputra) und am Nordufer der heiligen Seen Yamdrock Tso sehr abgelegen. Es wurde 1632 gegründet, bei einem Erdbeben im Jahr 1718 und bei Angriffen der Dschungaren stark beschädigt und danach wieder aufgebaut. Dorje Drak ist der Ursprungsort der Lehre der "Nördlichen Schätze" und zählt gemeinsam mit Dzongchen, Shechen, Kathog, Balyül und Mindroling zu den wichtigsten Nyingma-Klöstern des tibetischen Buddhismus.

Samye Kloster

Samye ist der Name einer großen Klosteranlage im Kreis Dranang Zong, etwa sechzig Kilometer südöstlich von Lhasa. Es ist das älteste buddhistische Kloster Tibets und entstand Ende des 8. Jahrhunderts unter der Herrschaft des Königs Thrisong Detsen. Im 9. Jahrhundert war Samye der wichtigste Ort für Übersetzungen aus dem Sanskrit ins Tibetische und daraus ging später die Nyingma-Lehre hervor. Während der chinesischen Kulturrevolution wurde das Kloster Samye, wie viele andere Klöster Tibets, entweiht und geplündert. Der Rimpoche Dilgo Khyentse, Lehrer des heutigen Dalai Lama, weihte es Ende der 1980er Jahre erneut. Samye besteht aus einem großen dreistöckigen Zentraltempel, der von allen Seiten von kleineren Tempeln umgeben ist. Die gesamte Tempelanlage ist von einer runden Mauer umgeben, die 108 Stupas trägt.

11. Tag: Yumbulhakang Burg

Sie haben schon einiges über das Leben und die Arbeit der tibetischen Könige erfahren. An diesem Tag werden Sie sich nun ihre beeindruckenden Grabstätten ansehen.

Königsgräber bei Tsedang

Tsedang, die viertgrößte Stadt Tibets war der Sitz der frühen tibetischen Könige. Sie regierten von der Festung Dzong Chingwa Tagste aus das Land, bevor Lhasa Regierungssitz wurde. Im "Tal der Könige", dem Chong'gye Tal, nahe der Stadt liegen die bis 250 Meter langen Hügelgräber von 13 tibetanischen Königen. Das berühmteste ist das Grab von Songtsen Gampo, dem 33. tibetischen Herrscher, der im Jahr 649 starb und für die Geschichte Tibets von herausragender Bedeutung war. Von dort geht es anschließend weiter nach Zetang, wo Sie sich die Yumbullhakang Burg ansehen werden.

Yumbulhakang Burg

Die Burg Yumbulhakang liegt in der Nähe der Stadt Zetang. Sie soll einem alten Mythos folgend schon im 2. Jahrhundert von Anhängern der uralten Bön-Religion errichtet und dem ersten tibetischen König Nyathri Tsenpo als Wohnsitz gedient haben. Wahrscheinlicher ist aber, dass sie aus dem 6. Jahrhundert stammt. Im 7.Jahrhundert war sie der Sommerpalast von König Songtsen Gambo. Nachdem der Herrscher mit seinem Hof nach Lhasa umgezogen war, wurde die Burg ein Kloster der Gelug-Schule. Nach Verwüstungen während der Kulturrevolution kam es zu umfangreichen Restaurierungsarbeiten.

12. Tag: Yamdrok - Tso See

Auf der Fahrt von Tsedang nach Gyantse haben Sie heute noch einmal die Möglichkeit, Tibets eindrucksvolle Natur auf sich wirken zu lassen. Sie durchqueren auf Ihrer Fahrt den Kampa-La Pass sowie den Karo-La Pass.

Kampa - La Pass

Der Kampa - La ist ein in 4.700 Meter Höhe liegender Hochpass des nördlichen Himalayas. Er ist etwa 110 Kilometer von Lhasa entfernt und über ihn verläuft der alte Friendship Highway von Lhasa nach Gyantse. Er war bis vor 20 Jahren nur ein besserer Feldweg, aber damals schon eine sehr wichtige Route zur Durchquerung Tibets. Von dem mit vielen Gebetsfähnchen bestückten Rastplatz auf der Passhöhe aus, hat man einen schönen Ausblick auf den Heiligen See Yamdrok.

Karo - La Pass

Der Karo - La ist ein Hochpass im nördlichen Himalaya und bildet die Grenze zwischen den Kreisen Nagarzê und Gyangzê. Er liegt auf einer Höhe von rund 5.000 Metern. Die über den Pass führende Provinzstraße wird Southern Friendship Highway genannt. Auf dem Plateau des Passes gibt es einige Teehäuser, einen großen Chörten und einige Mani-Steine. Von hier aus hat man einen schönen Ausblick auf den Karo-Gletscher des Noijinkansang, eines Sechstausenders.

Yamdrok - Tso See

Yamdrok bedeutet auf Tibetisch „Skorpion“ und der Yamdrok See hat mit seinen zahlreichen Ausbuchtungen tatsächlich die Form dieses Tieres. Er liegt etwas über 100 Kilometer von Lhasa entfernt in 4.440 Metern Höhe. Die einzige Ortschaft am See ist Nargaze am Westufer. 10 kleine Inseln und eine dicht besiedelte Halbinsel liegen in dem türkis-blauen Süßwasser-See. Der Yamdrok Tso zählt zu den heiligen Seen Tibets. Nach dem Glauben der Einheimischen ist er der Leib einer Göttin.

Desweiteren lebt im See eine sehr wohlschmeckende Karpfenart. Sie wird hier in großem Stil gezüchtet.

13. Tag: Gyantse

Heute lernen Sie den Kreis Gyantse genauer kennen. Sie besuchen zunächst das Kloster Pelkhor Chöde, anschließend die Altstadt von Gyantse und werden zum Abschluss die Gyantse Burg besichtigen.

Pelkhor Chöde Kloster

Das Kloster befindet sich rund 230 Kilometer südlich von Lhasa im Kreis Gyantse. Es wurde im 15. Jahrhundert gebaut und hat unter den tibetischen Klöstern einen besonders hohen Stellenwert, weil es die drei wichtigsten Glaubensrichtungen des tibetischen Buddhismus: Sakyapa, Kadampa und Gelugpa beherbergt. Weltweit bekannt sind die Hauptversammlungshalle Bodhi Dagoba mit ihren unzähligen Wandmalereien und der acht Meter hohen Buddha-Statue sowie dem riesigen Kumbum Chörten. Er ist einer der wenigen begehbaren Chörten der Welt und kann in mehreren Ebenen umkreist werden, wobei der buddhistische Erlösungsweg abgeschritten wird.

Gyantse Altstadt

Gyantse, die viertgrößte Stadt Tibets war früher ein bedeutendes Handelszentrum. Händler aus Indien, Nepal, Sikkim und Bhutan tauschten hier ihre Waren, die Engländer hatten Anfang des 20. Jahrhunderts eine große Handelsmission in der Stadt. Heute hat die Gyantse an wirtschaftlicher Bedeutung verloren. Trotzdem gibt es, besonders in der Altstadt, immer noch viele Märkte und kleine Läden. Rund um das Palkorviertel existieren noch große zusammenhängende Wohnviertel mit alten tibetischen Häusern. Sie sind meist einstöckig, haben flache Dächer und farbig umrandete Fenster-und Türöffnungen.

Gyantse Burg

Hoch über der Stadt Gyantse erhebt sich eine alte Burg bzw. Festung. Sie stammt aus dem 14. Jahrhundert und ist heute verlassen. Vom höchsten Punkt aus bietet sich Ihnen eine schöne Aussicht auf die Altstadt und das Pelkhor Kloster. Bekannt wurde die alte Klosterfestung durch ein tragisches Ereignis im Jahr 1904. Die Engländer griffen die in der Burg verschanzten Tibeter an. Sie überrannten sie und töteten dabei viele von ihnen. Daraufhin stürzten sich der größte Teil der Überlebenden selbst von den Klippen in einen tragischen Tod.

14. Tag: Tashilunpo Kloster

An diesem Tag fahren Sie weiter nach Shigatse, Tibets zweitgrößter Stadt, besuchen auf dem Weg dorthin das Hochtal des Nyang – Chus, besichtigen tibetanische Dörfer und das Shalu Kloster, bevor in Shigatse der Besuch des Tashilunpo Klostersauf dem Programm steht.

Hochtal des Nyang Chu

Der Fluss Nyang Chu entspringt in 5000 Meter Höhe und ist ein etwa 250 km langer Seitenarm des Yarlung Zangbo, besser bekannt unter der indischen Bezeichnung Brahmaputra. Er durchfließt ein Hochtal, das für tibetische Verhältnisse dicht bewaldet und sehr artenreich ist. Seine begrünten, an die Alpen erinnernden Hänge dienen den nomadisch lebenden Yakhirten als Weidegrund. Unterhalb der Baumgrenze bietet sich Ihnen vor allem im Sommer ein Blütenmeer, das im oft karg anmutenden Bergland Tibets seinesgleichen sucht.

Tibetanische Dörfer

Die Dörfer Tibets präsentieren sich noch heute sehr traditionell. Einfache Häuser fügen sich harmonisch in die umgebende Landschaft ein; zum Bau werden Lehmziegel oder vor Ort gefundene Steine verwendet. Die ländliche Bevölkerung, die hauptsächlich von Viehzucht und Gerstenanbau lebt, war in der Vergangenheit oft marodierenden Räuberbanden ausgesetzt, wovon die häufig festungsartig angelegten Bauernhöfe mit kleinen, schießschartenähnlichen Fenstern zeugen. Vor allem in den Wintermonaten ist das Leben hart, denn die meisten entlegenen Bergdörfer verfügen weder über Elektrizität noch fließendes Wasser. Trotzdem sind die Tibeter sehr gastfreundlich und laden gern zu einem Buttertee ein.

Shalu Kloster

Das Kloster Shalu wurde im Jahr 1040 von Cetsün Sherab Chungne gegründet und galt jahrhundertelang als eines der bedeutendsten spirituellen Zentren im tibetischen Buddhismus. Im 14. Jahrhundert umfangreich erweitert, sehen wir heute einen einzigartigen Stilmix: Tibetische Bauweise fügt sich mit blaugrün glasierten chinesischen Dachziegeln harmonisch zusammen; die farbenfrohen Mandalas im Tempel weisen Einflüsse aus Nepal und Kashmir auf. Besonders die filigranen Wandgemälde, die überwiegend Szenen aus dem Leben Buddhas darstellen, sind von eindrucksvoller Schönheit. Sie zählen zu den ältesten ihrer Art.

Tashilhunpo-Kloster

Gendrün Drub, der erste Dalai Lama, gründete das Kloster Tashilhunpo im Jahr 1447 in der Stadt Shigatse. Während der Kulturrevolution massiven Zerstörungen ausgesetzt, wurde es in den 1980er Jahren wieder aufgebaut und ist heute eine wichtige Ausbildungsstätte für buddhistische Geistliche. Die Anlage beeindruckt vor allem durch eine 26 Meter hohe vergoldete Buddha-Sitzstatue und das 1993 fertig gestellte Grab-Stupa des Chökyi Gyeltshen gilt als eines der wertvollsten buddhistischen Grabmäler überhaupt. Täglich wird es von Gläubigen frequentiert, und die Mönche sind unentwegt damit beschäftigt, die traditionellen Butterlampen in Gang zu halten und den Altarschmuck zu erneuern.

15. Tag: Shelkar Kloster

Zunächst besuchen Sie das Schloss von Shigatse, bevor Sie die Stadt verlassen und weiter nach Sakya über den Lhakpa Pass fahren. Bevor Sie einen Blick auf den höchsten Berg der Erde – den Mount Everest erhaschen können, besuchen Sie das Shelkar Kloster.

Der Dzong von Shigatse

Die Burganlage der zweitgrößten tibetischen Stadt stammt aus dem 16. Jahrhundert und diente als Befestigung und Verwaltungszentrum für den Königshof. Die prächtige Anlage wurde während der chinesischen Kulturrevolution dem Erdboden gleichgemacht, aber vor wenigen Jahren auf Grundlage alter Fotos und Aufzeichnungen wieder aufgebaut. Heute überragt der strahlend weiße Neubau mit seinem weinroten Zentralpalast die Stadt Shigatse wieder in seiner vollen Schönheit; er dient allerdings nicht mehr als Regierungsgebäude, sondern als sehenswertes Museum zur Kulturgeschichte Tibets.

Shelkar-Kloster

Das Kloster von Shelkar wurde 1266 von Anhängern des Kagyü-Buddhismus gegründet. Heute leben dort von den einstmals 300 Ordensmitgliedern nur noch einige wenige, da ein Großteil der Anlage chinesischen Zerstörungen ausgesetzt war. Trotzdem lohnt sich eine Wanderung vom Dorf Shelkar zum etwas abseits gelegenen Bergkloster. Der Blick über die Landschaft ist einmalig, und in Shelkar lässt sich ein sehr ursprünglicher Buddhismus kennenlernen. Die Mönche nehmen keinen Eintritt und sind Besuchern gegenüber freundlich und aufgeschlossen.

16. Tag: Mount Everest

Ein Highlight der Reise erwartet Sie heute mit dem Besuch eines der ältesten und größten Basislager des Mount Everest. Später besuchen Sie noch das Rongbu Kloster, in dem Sie auch übernachten werden.

Basislager am Mount Everest

Das südlich gelegene Zeltdorf ist die erste Basisstation vor dem Aufstieg auf Mount Everest und befindet sich auf einer Höhe von 5.350 Metern. In diesem Basislager von ca. 100 Zelten treffen sich professionelle Bergsteiger, um sich mit Kollegen und Ärzten auszutauschen, die letzten Vorbereitungen zu treffen und um sich an spezielle Wetter und Luftverhältnisse zu gewöhnen, bevor sie sich dann, auf eine spektakuläre und faszinierende Reise begeben, der Besteigung des höchsten Berges der Erde.

Rongbu Kloster

Das höchstgelegene Kloster der Welt liegt auf 4980 Metern über dem Meeresspiegel in der Nähe des Basislagers des Mount Everest und wurde 1902 vom Nyingmapa Lama Ngawang Tenzin Norbu gegründet.

Der Anblick der Mani-Steine und Mauern, die mit heiligen Schriften und Gebeten verfeinert sind, lassen die bereits sehr fortschrittliche Kultur des Tobu Königreichs erahnen.

Im Angesicht der mächtigen Nordwand des Mount Everest beteten die Einsiedler zu den Gottheiten. Das Zusammenspiel von Natur, den mächtigen Bergen und den historischen Mauern des Klosters ist einzigartig.

17. Tag: Hochlandebenen

Sie brechen vom Rongbu Kloster in Richtung Saga auf und erleben auf dem ganzen Weg die ausgedehnten Hochlandsteppen Tibets – Chanhthang genannt. Bei gutem Wetter erwartet Sie noch eine herrliche Panorama Aussicht auf den Berg Shishapangma. Das Ziel des heutigen Tages ist der Paiku Tso See.

Paiku Tso See -Paiku Co

Der See liegt auf einer atemberaubenden Höhe von 4591 Metern in Tibet und ist auf drei Seiten von Bergen umgeben.

Eine Halbinsel teilt den tiefblauen Paiku Tso in ein nördliches und südliches Becken. Viele Flüsse und Bäche durchziehen das Gebiet, doch keiner davon erreicht den fischreichen See. Auch in der Umgebung lässt sich eine artenreiche Tiervielfalt finden. Auf der Suche nach Weideplätzen durchqueren wilde Pferdeherden das Gebiet, die in dieser Höhe besonders majestätisch wirken.

18 Tag: Lhatse

Heute haben Sie eine lange Fahrt von Saga nach Lhatse vor sich. Auf Grund der Straßenbeschaffenheit kommt man nicht sehr schnell voran, wird aber mit einer atemberaubenden Aussicht für seine Geduld belohnt. Lassen Sie Ihren Blick über das Chang Tang Hochland schweifen und unternehmen Sie nach Ankunft in Lhatse einen Spaziergang in der beeindruckenden Altstadt.

Chang Tang-Hochland und Heimat der Nomaden

Auf einer spektakulären Höhe von ca. 4500 Metern liegt Chang Tang, auch die nördliche Ebene genannt. Es ist eine der letzten unerschlossenen Wildnis - Regionen der Welt.

Dieses wüstenhafte Hochplateau im Norden und Zentrum Tibets ist die Heimat der Nomaden. Bis heute betreiben die Nomaden, die am Rand der Region ihre Siedlungen haben, traditionelle Beweidung durch Yaks- und Ziegenherden.

Straßen und Menschen sucht man in dieser faszinierenden Region vergeblich, da die Gegend um Chang Tang zum größten Teil unbewohnt ist. Was man hier findet, sind unvergessliche Erlebnisse und unvergleichliche Bilder.

19 Tag: mit der Bahn nach Lhasa

Es erwartet Sie ein weiteres Highlight der Reise – die Fahrt mit der sogenannten Tibetbahn. Bevor Sie diese aber in Shigatse besteigen, um nach Lhasa zurück zu kehren, fahren Sie von Lhatse nach Shigatse und besuchen auf dem Weg das Phuntsoling Kloster.

Phuntsoling Kloster

Das Kloster Phuntsoling aus dem 13.-14. Jahrhundert, liegt an einem Hügel in der Nähe vom Yarlung Zangbo. Darüber erheben sich Ruinen der Klosterfestungen (des buddhistischen Dzongs).

Die Ursprünglichkeit des Klosters spürt man besonders beim Betreten seiner Räume. In zahlreichen, bunten Wandverzierungen, kann man die Geschichten aus damaliger Zeit erahnen. Das kleine Kloster war einst mit 800 Mönchen, ein wichtiges Zentrum der Jonang-Schule. Heute leben und arbeiten im teilweise rekonstruierten Kloster rund 40 junge Mönche der Gelug Schule.

Tibetbahn - die höchste Bahnstrecke der Welt

Die Tibetbahn ist die höchste Eisenbahnstrecke der Welt. Diese eingleisige, zum Teil elektrifizierte Strecke verbindet Xining, die Hauptstadt der Provinz Qinghai in China, mit Lhasa, der Hauptstadt des autonomen Gebietes Tibet.

Die Bahn fährt mit speziell für die Höhe und natürliche Gegebenheiten, angefertigten Zügen. Klimatisierungs- und Druckausgleichsysteme regulieren automatisch den Sauerstoffgehalt in den Waggons. Panoramafenster ermöglichen Ihnen den atemberaubenden Ausblick auf die spektakuläre Landschaft entlang der Strecke.

20 Tag: Wellness in Yangbajing

Sie fahren heute von Lhasa nach Damxung und können dabei noch einmal einen Blick auf die Tibetbahn erhaschen – dieses Mal allerdings aus der Ferne. Einen weiteren grandiosen Ausblick haben Sie auf das Nyenchen-Tanglha-Gebirge. Unterwegs machen Sie dann noch einmal Halt am Yangbajing Thermalbad, wo Sie die Mineralien enthaltenden heißen Quellen zur Entspannung genießen können.

Nyenchen - Tanglha – Gebirge

Das Nyenchen -Tanghla - Gebirge liegt im Süden Tibets im Transhimalaya. Der Gebirgszug ist rund 750 Kilometer lang und gliedert sich in einen Westteil und einen Ostteil, dessen Grenze am über 5.000 Meter hohen Gebirgspass Tro La liegt. Der Ostteil ist stark vergletschert und hat mehr als 240 Sechstausender, die meisten von ihnen wurden noch nie bestiegen. Der höchste Gipfel, der Sepu Kangri ist 6.956 Meter hoch. Im Westteil des Nyenchen - Tanghla - Gebirges liegen gleich vier Siebentausender. Der höchste Berg, der zugleich den Namen des gesamten Gebirgszuges trägt, ist 7.162 Meter hoch.

Yangbaying Thermalbad

Die Thermalquellen von Yangbajing liegen etwa 90 Kilometer nordwestlich von Lhasa in einem riesigen Gebiet der tibetischen Hochebene. Sie haben eine Durchschnittstemperatur von fast 48 Grad Celsius, es gibt aber auch viele bedeutend heißere, dazu eine Menge Geysire und kleine Seen mit warmem Wasser. Umgeben von den hohen Bergen mit ewigem Schnee kann man in Yangbajing im Freien aber auch in Badehäusern baden. Der Ort ist ständig in Dampf gehüllt und wirkt dadurch sehr unwirklich wie aus einem Märchen.

21 Tag: Nam – Tso See

An diesem Tag fahren Sie von Damxung zum heiligen Nam-Tso See. Nach dem Besuch des Sees legen Sie unterwegs eine Pause am Largen-La Pass ein, bevor es zurück nach Lhasa geht.

Nam - Tso See

Er ist der größte Salzsee Tibets und bekannt als heiliger See. Sein Name bedeutet so viel wie Himmelssee, er liegt 4.700 Meter hoch und hat eine Ausdehnung von fast 2.000 Quadratkilometern. Der Nam Tso ist spektakulär. In seiner weiten Wasserfläche spiegelt sich der Himmel, ringsum ragen Schneeberge auf, an seinen Ufern weiden Yak-Herden.

22 Tag: Ganden Kloster & Yerpa Kloster

Heute besuchen Sie die beiden Klöster Ganden und Yerpa Kloster in der Nähe von Lhasa.

Ganden Kloster

Das Ganden Kloster liegt knapp 50 Kilometer östlich von Lhasa auf der Spitze des Berges Wanrigu und ist der Hauptsitz der Gelug Sekte oder Gelbmützen-Mönche. Es wurde 1409 vom Reformator Tsongkhaba gegründet. Die Hauptattraktion des Klosters ist ein riesiger Chörten, ein Kultbau des tibetischen Buddhismus. Er ist aus Gold und Silber und zahlreiche Schnüre von bunten Gebetsfähnchen schmücken ihn. Das ehemalige Original des Chörten war die Grabstätte Tshongkhabas, in der jetzigen Nachbildung werden Teile seines Schädels verwahrt.

Yerpa Kloster

Das Yerpa Kloster liegt etwa 30 Kilometer nordöstlich von Lhasa am Fuß des Berges Yerpa Lhari. Es ist einer der heiligsten Orte des Landes. Das Höhlenkloster wurde wahrscheinlich schon im 7.Jahrhundert gegründet. In den zahlreichen Höhlen, die sich die Flanke des Berges hinauf ziehen, haben schon viele tibetanische Könige und Heilige Männer Tibets meditiert. In den Gebetshöhlen sind häufig Plastiken der berühmten Persönlichkeiten aufgestellt, die hier geweilt haben.

23 Tag: Anitsangkung Nonnenkloster

Es wird Zeit, sich von Tibet zu verabschieden. Bevor Sie allerdings zum Flughafen gebracht werden, haben Sie noch einmal die Möglichkeit, mit uns die Altstadt von Lhasa zu erkunden und das Anitsangkung Nonnenkloster zu besuchen. Alternativ können Sie den Tag auch für eigene Erkundungen nutzen und letzte Souvenirs besorgen.

Altstadt von Lhasa

Eigentlich ist Lhasa heute eine moderne Großstadt nach chinesischem Vorbild. Aus diesem Grund schrumpft das „alte“ Lhasa immer mehr. Trotzdem gibt es das „alte“ Lhasa noch mit seinen historischen Häusern, Tempeln und Klöstern und den Unmengen von Pilgern. Die Tibeter sind auch heute noch sehr religiös und daher gibt es zahlreiche Pilgerpfade durch die Stadt bzw. um die rituellen Stätten herum. Gebetsmühlen werden gedreht, die Perlen der Gebetsketten zwischen den Fingern bewegt, manche Pilger werfen sich beim Laufen immer wieder zu Boden. Rund um das Jonghang Kloster, den Ramoche Tempel, das Anitsangkung Kloster und dem Barkhor Platz gibt es aber auch viele alte Häuser, bunte Märkte und kleine Läden, besonders für die Pilger aber auch die einheimische Bevölkerung.

Anitsangkung Nonnenkloster

Anitsangkung ist ein kleines Nonnenkloster in der Altstadt von Lhasa. Es liegt in der Nähe des Barkor Platzes am Pilgerweg. Nach der Sage hat hier im 15.Jahrhundert König Songtsen Gampo meditiert. Die wenigen Nonnen, die im Anitsangkung Kloster leben, bauen viele verschiedene Pflanzen an und verkaufen sie. Außerdem betreiben sie ein kleines Teehaus und einen Souvenirladen.

Nach dem Transfer zum Flughafen heißt es nun aber endgültig Abschied von Tibet zu nehmen.

24 Tag: Ankunft in Deutschland

Am Morgen landen Sie in Frankfurt mit vielen Erinnerungen und neuen Erfahrungen im Gepäck.

Leistungen

Im Reisepreis der Tibet Reise enthalten:

Flüge

  • Hinflug mit Air China
    Frankfurt- Chengdu
    Chengdu–Nyingchi (Tibet)
  • Rückflug mit Air China
    Lhasa-Chengdu-Frankfurt
  • Flughafensteuern (Stand 01/2017)
  • Luftverkehrsabgabe BRD
  • Sicherheitsgebühren BRD
  • Kerosinzuschläge
  • Hotel und Verpflegung

  • Hotelunterbringung in 4* Hotels in Lhasa
  • Hotelunterbringung in einfachen 2* & 3* Hotels bei Überlandfahrt
  • 2 Übernachtungen in Chengdu
  • 1 Übernachtung in Nyingchi
  • 1 Übernachtung in BsumTso
  • 7 Übernachtungen in Lhasa
  • 2 Übernachtungen in Tsedang
  • 2 Übernachtungen in Gyantse
  • 1 Übernachtung in Shigatse
  • 1 Übernachtung in Shelkar
  • 1 Übernachtung im Rongbu Kloster
  • 1 Übernachtung in Saga
  • 1 Übernachtung in Lhatse
  • 1 Übernachtung in Damxung
  • Alle Übernachtungen mit Frühstück
  • Halbpension (Mittagessen oder Abendessen)
  • Reiseleitung

  • Deutschsprachiger lokaler Reiseleiter und BCT - Reiseleiter
  • Transfers

  • alle Transfers und Ausflüge in Tibet mit Bahn, Bus & Taxi
  • Eintrittsgelder / Besichtigungen:

  • Eintrittsgelder Chengdu
    Panda–Aufzuchtstation Chengdu
    Qingcheng Gebirge
    Dujiangyan Deich
  • Eintrittsgelder Tibet
    Zypressen Park
    Lamaling Kloster
    Nylingchi Xiuba Burg
    Bsum Tso See
    Ramoche Kloster
    Muru Kloster
    Jokhang Tempel
    Sera Kloster
    Potala Palast
    Norbulingka Palast
    Tibet Museum
    Drepung Kloster
    Palhalupuk Tempel
    Dorje Drak Kloster
    Samye Kloster
    Königsgräber nahe Tsedang
    Yumbulhakang Burg
    Kampa – La Pass
    Karo – La Pass
    Yamdrok – Tso See
    Gyantse Burg
    Pelkhor Chöde Kloster
    Hochtal des Nyang – Chuv Shalu Kloster
    Tashilunpo Kloster
    Shelkar Kloster
    Lhakpa Pass
    Basecamp vom Mount Everest
    Paiku – Tso See
    Phuntsoling Kloster
    Yangbajing Thermalbad
    Nam – Tso See
    Largen – La Pass
    Ganden Kloster
    Yerpa Kloster
    Anitsangkung Nonnenkloster
  • Weitere Leistungen inklusive:

  • Informationsmaterial
  • Auslandskrankenversicherung
  • Reisepreise inklusive aller Eintritte und Ausflüge.
    Reisepreis inklusive aller Kerosinzuschläge und Steuern. Stand: 1. Jan 2017

    Termine & Preise

    Termine 2017
    Reise Nr. Reisedatum Dauer Flug Reisepreis Status
    1786230 Fr, 14. Juli – So, 6. Aug 2017 24 T LH 5288 Euro ausgebucht
    1786231 So, 4. Aug – Fr, 27.Aug. 2017 24 T LH 5288 Euro nicht mehr buchbar
    Termine 2018
    Reise Nr. Reisedatum Dauer Flug Reisepreis Status
    1886230 Fr, 13. Juli – So, 5. Aug 2018 24 T LH 5288 Euro Freie Plätze
    1886231 So, 3. Aug – Fr, 26.Aug. 2018 24 T LH 5288 Euro Freie Plätze

    Einzelzimmerzuschlag (falls gewünscht): 925 Euro

    Mindestteilnehmerzahl: 8 Pers.
    Maximalteilnehmerzahl: 16 Pers.
    Änderungen vorbehalten.

    Für weitere Fragen können Sie uns gern anrufen unter der Nummer 02241/9 42 42 11 oder verwenden Sie unser Kontaktformular.

    Information zur Einreise
    Deutsche, Österreicher, EU-Bürger und Schweizer benötigen für Einreise nach Tibet als Tourist ein Visum. Zudem benötigen Sie einen Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein muss. Ihr Reisepass muss bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.

    Für Tibet benötigen Sie ein Touristenvisum für China und eine spezielle Besuchsgenehmigung (Tibet Permit). Die Kosten für beide zusammen belaufen sich auf ca. 140 Euro. Die Visumformulare und Details erhalten Sie mit der Reisebestätigung. Für Reisende aus Deutschland übernehmen wir Beantragungsformalitäten. Bürger anderer Nationalitäten kontaktieren uns bitte vor der Anmeldung über die Einreisebestimmungen Wir senden Ihnen dann die Bestimmungen für ihre Einreise zu.


    Gesundheit und Impfungen
    Impfungen sind nicht vorgeschrieben. Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amts empfiehlt den Standardimpfschutz gegen Tetanus, Diphterie, Polio und Hepatitis A. Diese Reise ist leider nicht für Personen mit eingeschränkter Mobilität geeignet.


    Nützliche Links zu Himalaya Reisen

    Informationen des Auswärtigen Amtes zu Tibet Studienreisen (China)

    Versicherungen
    Wohnsitz Deutschland: Die Auslandskrankenversicherung (ohne Selbstbehalt) ist ohne Altersbeschränkung im Reisepreis inklusive. Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung. Bei Interesse schicken wir Ihnen gerne die Informationen zu einer von uns empfohlenen Versicherung zu (Vermittlerkontakt, Schiedsstelle, IPID Produktinformationsblatt, Versicherungsbedingungen etc). Im Folgenden die Prämien unserer empfohlenen Versicherung:

    Für Reisende mit Wohnsitz in Deutschland
    Reiserücktrittskosten- und Reiseabbruch-Versicherung (ohne Selbstbeteiligung)
    Reisepreis bisPrämie p.P.
    Stand 01.11.2016. Details & Versicherungsbedingungen auf www.sc-reiseschutz.de
    2000 Euro64 €
    3000 Euro90 €
    4000 Euro115 €
    5000 Euro160 €
    6000 Euro210 €
    7000 Euro245 €
    8000 Euro280 €
    9000 Euro315 €
    Wohnsitz Österreich und weitere Länder der EU: Eine Auslandskrankenversicherung (mit Selbstbehalt) ist für Teilnehmer bis zum 64. Lebensjahr im Reisepreis inklusive. Für Teilnehmer ab 65 Jahren fällt leider ein Zuschlag von 40 Euro an. Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung. Bei Interesse schicken wir Ihnen gerne die Informationen zu einer von uns empfohlenen Versicherung zu (Vermittlerkontakt, Schiedsstelle, IPID Produktinformationsblatt, Versicherungsbedingungen etc). Im Folgenden die Prämien unserer empfohlenen Versicherung:
    Für Reisende mit Wohnsitz in Österreich
    Storno- und Reiseschutz (Reiserücktrittskosten und -abbruch, ohne Selbstbehalt
    Reisepreis bisPrämie p.P.
    Stand 01.11.2016. Details & Versicherungsbedingungen auf www.tas-reiseschutz.de
    1000 Euro41 €
    2000 Euro73 €
    3000 Euro108 €
    4000 Euro144 €
    5000 Euro180 €
    6000 Euro220 €
    7000 Euro250 €
    8000 Euro290 €
    Wohnsitz Schweiz und weltweit: Eine Auslandskrankenversicherung (mit Selbstbehalt) ist für Teilnehmer bis zum 64. Lebensjahr im Reisepreis inklusive. Für Teilnehmer ab 65 Jahren fällt leider ein Zuschlag von 40 Euro an.
    Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung. Bei Interesse schicken wir Ihnen gerne die Informationen zu einer von uns empfohlenen Versicherung zu (Vermittlerkontakt, Schiedsstelle, IPID Produktinformationsblatt, Versicherungsbedingungen etc).
    Im Folgenden die Prämien unserer empfohlenen Versicherung (Die angegebene Versicherung gilt für alle Reisen außer Kreuzfahrten):
    Für Reisende mit Wohnsitz in der Schweiz
    Reiserücktrittskosten- und Reiseabbruch-Versicherung (mit Selbstbeteiligung für alle Reisen ohne Kreuzfahrten)
    Reisepreis bisPrämie p.P.
    Stand 01.11.2016. Details & Versicherungsbedingungen auf www.hmrv.de
    1000 Euro42 Euro
    2000 Euro63 Euro
    3000 Euro109 Euro
    4500 Euro139 Euro
    5000 Euro179 Euro
    7500 Euro259 Euro
    Reiserücktrittsversicherungen bis 200€/500€ (Einzelversicherung / Jahresversicherung) können Sie direkt über uns abschließen. Bei Prämien, die darüber hinausgehen, erfolgt der Abschluss direkt bei der Versicherung. Sie können uns vorab (Tel 02241-9424211) oder bei der Anmeldung mitteilen, dass Sie an einer Versicherung interessiert sind und Sie erhalten vor Abschluss alle notwendigen Informationen zugesandt.

    Wissenswertes Tibet

    ALLGEMEINE INFORMATIONEN
    Tibet ist eine autonome Verwaltungszone der Volksrepublik China mit einer Fläche von ca. 1.3 Mio. Quadratkilometern und fast 3 Mio. Einwohnern. Tibet wurde 1966 als administrative Einheit der VR China geschaffen und die Han-Chinesen bilden die größte Volksgruppe in Tibet nach den Tibetern.
    Tibet liegt vollständig im Himalaya, dem höchsten Gebirge der Erde. Der Großteil der Bevölkerung lebt in der Hauptstadt Lhasa, während Zentral- und Westtibet Großteils unbewohnbar sind.
    Die abgebildete Flagge (oben rechts) ist die Flagge der tibetischen Exilregierung und in China (/Tibet) streng verboten.

    EINREISE, VISUM & PERMIT
    Für die Einreise nach China wird ein Reisepass benötigt, der noch mindestens sechs Monate gültig ist. Außerdem wird ein Visum benötigt. Die Kosten hierfür betragen ca. 128 Euro. Das Visum muss vor der Einreise eingeholt werden. Für die Einreise nach Tibet brauchen Sie weiterhin eine spezielle Einreisegenehmigung (TAR-permit), die wir für Sie organisieren. Die Visumformulare und Details erhalten Sie mit der Reisebestätigung. Für Reisende mit Wohnsitz in Deutschland beantragt die BCT-Touristik das Visum für Sie. Senden Sie dafür das ausgefüllte Formular und Ihren Reisepass an die BCT-Touristik (Bonner Straße 37, 53721 Siegburg). Reisende aus der Schweiz und Österreich müssen sich für den Erhalt des Visums an die zuständige Botschaft in Ihrem Land wenden

    GESUNDHEIT
    Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amtes empfiehlt als sinnvollen Impfschutz: Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A. Bei längerem Aufenthalt (über 3 Monate) wird auch zur Impfung gegen Hepatitis B geraten. Bei besonderen Aufenthalten (z.B. Auf dem Land) wird auch zum Schutz gegen Tollwut und Typhus geraten.
    Bei der großen Höhenlage Tibets ist Höhenkrankheit für die ersten Reisetage praktisch vorprogrammiert. Falls Sie unter Herzbeschwerden oder Bluthochdruck leiden, kontaktieren Sie vor der Reise bitte unbedingt Ihren Hausarzt.

    ÄRZTLICHE VERSORGUNG
    Die medizinische Versorgung in Tibet ist nicht mit der in Europa zu vergleichen. Oft wird es im technischen, apparativen und/ oder hygienischen Bereich problematisch. Auf dem Land und in vielen Städten ist die Verständigung ein Problem, da es kaum englisch und deutsch sprechende Ärzte gibt. In größeren Städten wie Lhasa ist die ärztliche Versorgung allerdings ausreichend.
    Eine Auslandskrankenversicherung und Rückholversicherung wird unbedingt empfohlen.
    Zwischen der BRD und der VR China gibt es kein Sozialversicherungsabkommen. Die Krankenhausrechnungen müssen in der Regel nach der Behandlung in bar bezahlt werden. Später wird das Geld von der Reisekrankenversicherung zurück erstattet.

    GELD & KREDITKARTEN
    Die Währungseinheit ist der chinesische Yuan Renminbi und wird mit RMB abgekürzt. Der Wechselkurs beträgt 1 € = 10 Yuan Renminbi (Stand September 2009). 1 Yuan = 10 Jiao = 100 Fen. Banknoten gibt es im Wert von 1-, 2-, 5-, 10-, 50- und 100- RMB.
    Falls Sie Reiseschecks dabei haben, sollten diese in US-Dollar ausgestellt sein. Reiseschecks und ausländische Währungen können in allen internationalen Banken und Hotels problemlos gewechselt werden. Überall gilt der gleiche, täglich amtlich festgesetzte Wechselkurs.
    In internationalen Hotels und größeren Geschäften werden die gängigsten Kreditkarten sowie Eurocard/ MasterCard, Visa, Diners Club, American Express, Ec- und Maestro Karte akzeptiert. Die Ein- und Ausfuhr von RMB ist bis zu einer Höhe von 6.000 Yuan pro Person gestattet.
    In Lhasa und Shigatse gibt es außerdem international ATMs (Geldautomaten) an denen man mit seiner Konto- oder Kreditkarte Geld ziehen kann.

    ELEKTRIZITÄT
    Die Netzspannung beträgt 220 V, bei 50 Hz

    FEIERTAGE
    Viele nationale und regionale Feiertage richten sich nach dem traditionellen Mondkalender und finden jährlich zu unterschiedlichen Terminen statt.
    1./2.Januar Neujahr; Februar/März chinesisches Neujahr nach dem Mondkalender; Mitte bis Ende Februar Laternenfest; Anfang April Qingming-Fest; 1.Mai Tag der Arbeit; im Juni Drachenbootfest; im September Mondfest; 1.Oktober Nationalfeiertag

    FOTOGRAFIEREN
    In Museen und zahlreichen anderen Sehenswürdigkeiten ist das Fotografieren entweder verboten oder man muss eine vorgeschriebene Gebühr zahlen. Weiterhin dürfen keine Militäranlagen und strategischen Bauwerke fotografiert werden. Normale 100 ISO Filme bekommen Sie ohne Probleme, Sie sollten sich allerdings ausreichend

    Diafilme und Filme mit hoher Lichtempfindlichkeit bzw. ausreichend Speicherplatz mitbringen.

    ÖFFNUNGSZEITEN
    Die Öffnungszeiten in Tibet variieren sehr stark. Die meisten Geschäfte haben von 9:00 bis 18:30 Uhr geöffnet, während die Märkte meistens erst gegen 21:00 Uhr schließen.
    Die Banken sind montags bis Freitag von 9.00 12.00 Uhr und von 14.00 17.00 Uhr geöffnet.

    POST
    An Hotelrezeptionen können Sie ohne Probleme Briefmarken erwerben. Post nach Europa benötigt circa eine Woche und alle Postsendungen sollten mit „The People´s Republic of China" (Volksrepublik China) versehen sein.

     

    ADRESSEN

    ADRESSEN
    Botschaft der VR China
    Märkisches Ufer 54, 10179 Berlin
    Tel.: (030) 27 58 80
    Fax: (030) 27 58 82 21
    Internet: www.china-botschaft.de
    Konsularabteilung der Botschaft der VR China
    Brückenstr. 10, 10179 Berlin
    Tel.: (030) 27 58 85 72
    Fax: (030) 27 58 85 20
    Generalkonsulat der VR China
    Mainzer Landstr. 175, 60326 Frankfurt/ Main
    Tel.: (069) 75 08 55 43
    Fax: (069) 75 08 55 30
    Botschaft der VR China in der Schweiz
    Kalcheggweg 10, 3006 Bern
    Tel.: (031) 352 7333
    Fax: (031) 351 4573
    Botschaft der VR China in Österreich
    Metternichgasse 4, 1030 Wien
    Tel.: (01) 714 3149
    Fax: (01) 713 6816
    Botschaft der BRD in China
    17, Dongzhimenwai Dajie Chaoyang District, 100600 Beijing
    Tel.: (+86) (0) 10 85 32 9000
    Fax: (+86) (0) 10 65 32 5336
    Internet: www.peking.diplo.de
    Email: info@peking.diplo.de


    VERKEHRSMITTEL
    Das meist genutzte Verkehrsmittel sind die Minibusse. Sie sind günstig, schnell und auch für Touristen einfach zu nutzen. Wer lieber mit einem Taxi fahren möchte, kann auf der Straße per Handzeichen einenes anhalten. Eine Fahrt innerhalb der Stadt kostet gewöhnlich fix 10 RMB. Bei einer längeren Fahrt sollte man vorher mit dem Taxifahrer einen Preis aushandeln.
    Neben Taxen und Minibussen gibt es auch Pedicabs. Auf einem Pedicab können höchstens zwei Personen transportiert werden und es kostet zwischen 4 und 7 RMB. Eine gute Alternative für Touristen.

    TELEFON
    Große Hotels bieten Direktwahl ins Ausland an. In der Regel sind Ortsgespräche kostenlos. In allen Städten findet man mittlerweile auch Kartentelefone, mit denen man ebenfalls ins Ausland telefonieren kann.
    Auch das Mobilfunknetz in der autonomen Region Tibet ist inzwischen gut ausgebaut, die Roaminggebühren sind aber sehr hoch.

    Wichtige Vorwahlen:
    Von Deutschland nach Tibet (China): 0086 + Ortsvorwahl (ohne vorangestellte Null)
    Internetzugang gibt es ebenfalls vielerorts, gegen eine Gebühr von etwa 5 Yuan pro Stunde.

    TRINKGELD
    Je „touristischer“ das Hotel oder Restaurant ist, desto eher wird auch Trinkgeld erwartet. Angemessen sind etwa 10% und für besonders guten Service darf es auch mehr sein.

    ZEIT
    Der Zeitunterschied beträgt MEZ +7 Stunden im Winter, und +6 Stunden im Sommer.

    SPRACHE

    In Tibet spricht man chinesisch und tibetisch. Die tibetische Sprache hat seit 2002 dieselbe Rechtskraft wie das Hochchinesisch, das von den Han-Chinesen eingeführt wurde. Ein gebildeter Tibeter sollte sowohl tibetisch, als auch chinesisch sprechen können. Englisch wird nur in Touristengebieten gesprochen.